AlphaJET-Tintenstrahldrucker

Druckprinzip von Continuous Inkjets

 

 

Bildung eines regelmässigen Inkjettropfens
auf dem Weg aus der Düse bis zum Druckmedium

Funktionsschema eines
Continuous-Inkjet-Druckkopfes

Druckkopf AlphaJET C - 40x40x169 mm

Mit dem Continuous-Tintenstrahldrucker können
Produkte in der Produktionslinie gekennzeichnet
werden ohne diese zu berühren.

Geeignet für die meisten Materialien auch auf nicht-porösen, rauen, unebenen und/oder auf schwierigen Oberflächen.

 

 

Funktionsprinzip des
Continuous-Inkjet-Druckverfahren

 

  • Die Tinte wird mit Hochdruck in die Düsenkammer des Druckkopfes gepumpt. Um einen konstanten Tintendruck sicherzustellen, wird eine elektronisch geregelte Membranpumpe eingesetzt.
     
  • Ein Piezokristall moduliert die Tinte in der Düsenkammer, so dass ein in Wellenbergen und Wellentälern geformter Tintenstrahl die Düse verlässt.
     
  • Unmittelbar bevor die Wellentäler abreissen, werden die einzelnen Tintentropfen, die zum Schreiben verwendet werden, mit einer genau definierten Ladung elektrisch geladen. Die Ladung wird mit dem Phasendetektor überprüft.
     
  • Die Tropfen werden in dem nachgeschalteten elektrischen Feld proportional zu ihrer Ladung abgelenkt und in die für sie bestimmte Flugbahn eingelenkt. Die Höhe der Ladung bestimmt die Stärke der Ablenkung.

 

Tintenkreislauf
 

  • Tropfen, die nicht zum Druck benötigt werden, fliegen ungeladen in das Fangrohr und werden dort mit Unterdruck in den Tintenkreislauf zurückgesaugt.


 

Lösemittelkreislauf
- nahezu emissionsfrei

 

  • Die AlphaJET sind nahezu emissionsfrei - unsere Kunden sparen deshalb viel Lösemittel!
     
  • Im Tintentropfen-Fangrohr wird auch die Luft, welche mit Lösemittel versetzt ist, dank dem Unterdruck angesaugt.
     
  • Die Luft wird über einen Filter gereinigt und standardmässig der integrierten Lösemittelrückgewinnung zugeführt.
     
  • Der bei der Lösemittelrückgewinnung kondensierte Lösemittelanteil wird in den Vorratsbehälter zurückgeleitet und reduziert somit den Lösemittelverbrauch auf ein absolutes Minimum.

    (Bemerkung: Lösemittel = Solvent)

 

Schnell einsatzbereit
dank automatischem Düsenverschluss

 

  • Die AlphaJET-Drucker into/evo/tempo/pico
    verfügen über einen weiterentwickelten
    automatischen Düsenverschluss.
     
  • Vorteil: Die AlphaJET-Drucker sind auch
    nach langen Produktionspausen
    schnell einsatzbereit

 

Druckkopf AlphaJET into (geschlossen)

A    Kopfklappe
1    Obere Hochspannungsplatte
2    Detektionsstift
3    Ladeelektrode
4    Düse
5    Düsenverschluss
6    Untere Hochspannungselektrode
7    Fangrohr

Die Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Graphiken) werden über Punktmatrixen, die untereinander beliebig kombinierbar sind, gebildet.

  • z.B.
    5x5, 7x5, 9x7, 11x9, 15x10, 16x11, 23x15, 32x20

 

 

Die Druckbildhöhe ist abhängig vom Düsendurchmesser

  • 42 µm-Düse:  max. 48 Dot / max. 8-9 mm
  • 55 µm-Düse:  max. 48 Dot / max. 12 mm
  • 70 µm-Düse:  max. 48 Dot / max. 14 mm

 

 

Die Druckbildhöhe von 48 Dots (48 Punkte) ergibt mit der 7x5 Matrix eine max. 6-zeilige Beschriftung.

 

 

Beispiel für ein Druckbild

  • 55 µm-Düse: max. 48 Dot / max. 12 mm
     
  • «SigTech»
    Schriftmatrix: 32 x 20 Punkte
     
  • «Gränicherstrasse 1»
    Schriftmatrix: 7 x 5 Punkte

Die max. Schreibgeschwindigkeit beträgt
bis 10 m/Sek oder 600 m/min

  • bei kleiner Druckbild-Höhe
    (Die Höhe des Druckbildes ist für die Druckgeschwindigkeit massgebend.)
     
  • und ohne externem Textwechsel.

 

Praxisbeispiel

  • Die max. Schreibgeschwindigkeit liegt bei einem SIGTECH-Kunden für die variable Codierung mit externem Textwechsel bei 270 m/min.
     
  • Der Drucker hat dabei nur 20 Milli-Sekunden Zeit, um einen neuen Code (zum Beispiel eine beliebige Zahlen- oder Piktogrammfolge für einen Wettbewerb) zu laden und aufzudrucken.
     
  • Die schnelle und präzise Koordination des Lade- und des Druckvorganges zeichnet dieses Druck-System aus.

AlphaJET-Tintenstrahldrucker
sind ausgereifte High-Tech-Continuous-Inkjets